ESG verständlich gemacht
Kompakte Beiträge zu Standards, Daten und Praxis. Wir ordnen die regulatorische Entwicklung ein – ohne Fachjargon, mit Blick auf den Mittelstand.
25 Beiträge
Geschäftsführer-Briefing Juli 2026: Die fünf ESG-Entscheidungen für das zweite Halbjahr
Weniger unmittelbare Berichtspflicht, ein neuer freiwilliger Standard, Green-Claims-Regeln, CBAM und offene EPBD-Umsetzung verändern die Prioritäten.
EPBD-Umsetzung verpasst: Was das EU-Vertragsverletzungsverfahren für die Wohnungswirtschaft bedeutet
Die EU-Kommission hat gegen alle 27 Mitgliedstaaten Verfahren wegen unvollständiger Umsetzung der Gebäuderichtlinie eingeleitet.
EU-Kommission verabschiedet revidierte ESRS und freiwilligen Standard: Was jetzt gilt – und was noch nicht
Die Kommission hat beide delegierten Rechtsakte angenommen. Sie gelten jedoch erst nach Abschluss der Prüfung durch Parlament und Rat.
ESG-Datenraum statt Excel-Chaos: So wird Nachhaltigkeit wiederholbar
Ein Datenkatalog, klare Verantwortlichkeiten und ein Nachweisregister sind wichtiger als ein weiteres isoliertes Reporting-Template.
Revidierte ESRS und freiwilliger Standard: Was im EU-Entwurf steckt
Die Kommission legte Entwürfe für vereinfachte ESRS und einen freiwilligen Standard mit Value-Chain-Cap zur Konsultation vor.
Value-Chain-Cap: Welche ESG-Anfragen kleinere Unternehmen künftig begrenzen dürfen
Der freiwillige Standard soll zugleich als Obergrenze für Nachhaltigkeitsinformationen dienen, die CSRD-Unternehmen von kleineren Partnern anfordern.
Das DNK-VSME-Tool ist verfügbar: Tool nutzen oder extern begleiten lassen?
Das kostenlose Tool erleichtert die technische Berichtserstellung. Die eigentliche Arbeit bleibt die Einordnung, Datenqualität und Managemententscheidung.
EU vereinfacht CSRD und CSDDD: Was die neuen Schwellenwerte bedeuten
Die CSRD wird auf Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und mehr als 450 Millionen Euro Nettoumsatz eingegrenzt.
CBAM ist live: Welche Importeure jetzt Daten und Autorisierung brauchen
Seit dem 1. Januar 2026 gilt die definitive CBAM-Phase. Für Importe oberhalb des Massenschwellenwerts werden Autorisierung und Emissionsdaten relevant.
Omnibus-Einigung: Der neue Rahmen für CSRD und CSDDD
Rat und Parlament verständigten sich auf deutlich engere Anwendungsbereiche und eine Begrenzung des Trickle-down-Effekts.
GdW ESG-Mindestanforderungen: Was Vorstände ab Geschäftsjahr 2025 organisieren sollten
Energieeffizienzklassen, Scope 1 und 2, Klimapfad, Risiken und Governance werden zunehmend Teil der ordnungsgemäßen Unternehmenssteuerung.
VSME in der Wohnungswirtschaft: Die GdW-Branchenergänzung praktisch nutzen
Wohnungsunternehmen benötigen eine branchengerechte Übersetzung von Energie-, Mieter-, Klima- und Governanceangaben.
EU-Kommission empfiehlt VSME: Was das für KMU und Geschäftspartner bedeutet
Der Standard soll ESG-Anfragen großer Unternehmen und Finanzinstitute vereinheitlichen und freiwillige Berichterstattung erleichtern.
ESRS Quick Fix: Welche Erleichterungen für die ersten Berichtsjahre gelten
Die Übergangserleichterungen reduzieren zusätzliche Angaben, ersetzen aber keine saubere Wesentlichkeits- und Datenlogik.
Digitaler VSME: Was Template und XBRL-Taxonomie ermöglichen
Strukturierte Berichtsformate machen ESG-Daten wiederverwendbar, maschinenlesbar und leichter zwischen Plattformen übertragbar.
Stop-the-Clock: Welche Fristen verschoben wurden
Die Verschiebung schafft Zeit, sollte aber für bessere Datenprozesse und einen angemessenen Berichtsrahmen genutzt werden.
Omnibus I: Was sich bei CSRD und CSDDD ändern soll – und was Unternehmen nicht stoppen sollten
Weniger Berichtspflicht bedeutet nicht automatisch weniger ESG-Anfragen von Banken, Kunden und Geschäftspartnern.
EFRAG legt den VSME vor: Der freiwillige Standard im Überblick
Der VSME soll unkoordinierte ESG-Anfragen reduzieren und kleineren Unternehmen einen verhältnismäßigen Berichtsrahmen geben.
EPBD und fossile Heizkessel: Was die neuen Finanzierungssignale bedeuten
Förder-, Investitions- und Wärmeentscheidungen sollten nicht isoliert, sondern im Rahmen eines langfristigen Dekarbonisierungspfads bewertet werden.
ESG-Anfragen von Banken und Kunden: Wie ein zentraler Datenhaushalt Zeit spart
Nicht der einzelne Fragebogen verursacht den größten Aufwand, sondern das wiederholte Suchen, Abstimmen und Neuberechnen derselben Angaben.
Scope 1, 2 und 3: Welche Emissionsdaten Geschäftsführer wirklich brauchen
Eine THG-Bilanz ist nur dann steuerungsrelevant, wenn Systemgrenzen, Faktoren, Verantwortlichkeiten und Entscheidungen nachvollziehbar sind.
CSDDD beschlossen: Warum große Sorgfaltspflichten bis in den Mittelstand wirken
Auch nicht unmittelbar verpflichtete Unternehmen müssen mit strukturierten Anfragen zu Lieferkette, Menschenrechten und Umweltwirkungen rechnen.
EPBD in Kraft: Was Gebäudeeigentümer und Wohnungsunternehmen einplanen sollten
Die neue Gebäuderichtlinie erhöht den Druck auf Sanierung, Energieperformance, Dekarbonisierung und strategische Bestandsplanung.
Neue Regeln gegen Greenwashing: Was Unternehmen bei Umweltclaims vorbereiten müssen
Allgemeine Aussagen wie klimafreundlich oder nachhaltig benötigen künftig belastbare Grundlagen, klare Bezugsgrößen und dokumentierte Nachweise.
CSRD startet: Was der Mittelstand aus dem ersten ESRS-Berichtsjahr lernen sollte
Auch Unternehmen außerhalb des unmittelbaren Anwendungsbereichs sollten verstehen, welche Daten große Kunden künftig aus der Wertschöpfungskette benötigen.
Die regulatorischen Rahmenbedingungen entwickeln sich weiter. Die konkrete Einordnung erfolgt auf Grundlage des jeweils aktuellen Standards und stellt keine Rechtsberatung dar. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen der allgemeinen Orientierung und stellen keine Rechts-, Steuer-, Prüfungs- oder Zertifizierungsberatung dar.
Klären wir, was Ihr Unternehmen wirklich braucht.
In einem unverbindlichen Gespräch ordnen wir Ihre Ausgangslage ein und zeigen, welcher nächste Schritt sinnvoll ist.